Propylen ist eines der wichtigsten Ausgangsprodukte der petrochemischen Industrie. Eine neue Studie von Ceresana Research erwartet, dass die weltweite Propylen-Nachfrage bis zum Jahr 2017 um mehr als 20 Millionen Tonnen wachsen wird. „Der Propylen-Umsatz erreichte im Jahr 2008 mit über 90 Mrd. US-Dollar seinen bisherigen Höhepunkt“, berichtet Oliver Kutsch, der Geschäftsführer des Marktforschungsinstituts. „Bereits im Jahr 2012 wird dieses Niveau wieder übertroffen werden.“
Zu den bedeutendsten Abnehmern von Propylen zählen die Hersteller von Polypropylen, die gut zwei Drittel der Produktion nachfragen. Polypropylen ist einer der meistverkauften Kunststoffe, nur übertroffen von Polyethylen. Der grösste Verbraucher ist die Autoindustrie. Aus Polypropylen werden aber auch Verpackungsfolien, Flaschendeckel, Schiffstaue, Fahrradhelme und Windeln gefertigt.
Die 777 Seiten starke Marktstudie von Ceresana Research analysiert den Weltmarkt für Propylen: Verbrauch, Produktion, Import, Export, Umsatz und die Preisentwicklung werden erläutert, einschliesslich Prognosen bis zum Jahr 2017. Besonders genau werden die 55 Länder betrachtet, in denen Propylen hergestellt wird. Zu den detailliert behandelten Anwendungen zählen Polypropylen, Acrylnitril, Propylenoxid, Cumol, Isopropanol, Acrylsäure, 2-Ethylhexanol und n-Butanol. Das nützliche Herstellerverzeichnis bietet 137 Profile von Propylen-Produzenten. Die zweibändige Studie ist ab sofort auf Englisch oder Deutsch bei Ceresana Research erhältlich:


